Auf Einladung des Heimat- und Geschichtsvereins Pappenheim und Ortsteile e.V. war Anfang Dezember 2013 Anke Geißler, Dozentin am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft der Universität Potsdam, in Pappenheim zu Gast. Die Spezialistin wird dem Verein bei der Dokumentation des jüdischen Friedhofs Pappenheim unterstützen.

Anke Geißler ist Dozentin an der Universität Potsdam und dort am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft tätig. Sie ist ausgewiesene Spezialistin für die Übersetzung hebräischer Grabinschriften in die Deutsche Sprache. Derzeit arbeitet Anke Geißler an einem Großprojekt, nämlich der Dokumentation des jüdischen Friedhofs in Potsdam. Durch die Verbindungen, die in den letzten Jahren bei dem Bemühen um die Dokumentation des jüdischen Lebens in Pappenheim entstanden sind, konnte jetzt Anke Geißler für die Übersetzung der hebräischen Grabinschriften auf dem jüdischen Friedhof in Pappenheim gewonnen werden.

Bei ihrem Besuch in Pappenheim verschaffte sich die Fachkraft aus Potsdam einen Eindruck von den Pappenheimer Judenfriedhöfen und zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der noch erhaltenen Grabsteine. Bei dem Besuch der jüdischen Friedhöfe konnte Stadtarchivar Hans Navratil wertvolle Hinweise im Zusammenhang deren Geschichte und Entwicklung geben.
Im Rahmen ihres Besuches wurde sie auch von Bürgermeister Uwe Sinn empfangen, der die Gelegenheit nutzte, sich über die aktuellsten Entwicklungen bei der Aufarbeitung der Geschichte der Juden unter dem Schutz der Pappenheimer Reichserbmarschälle informierte.
Für das kommende Jahr 2014 kündigt der Verein schon jetzt wieder „Jüdische Tage“ in Pappenheim an. Das Programm wird im neuen Jahr bekannt gegeben. Zugesagt hat zu diesen Veranstaltungstagen auch wieder das Polizeiorchester Bayern, das in der evangelischen Stadtkirche ein Benefizkonzert geben wird.

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